Emotionale PowerFormeln / ImpressumUnity in Duality
   
 


Was gibt uns die Kraft zum Leben? Und was ist der Sinn jeglicher Existenz?

Mit dem Buch "Emotionale Power" gelingt es - 100 Jahre nach Albert Einsteins Formel E=m·c² - bisher Unerklärliches leicht verständlich zu machen und eine Brücke zu schlagen zwischen modernen wissenschaftlichen Forschungsergebnissen und traditionellen Philosophien. Auf dem Kongress Unity in Duality kamen 2002 in München bedeutende Persönlichkeiten zusammen, um diese Thematik mit den Teilnehmern zu diskutieren.
In Kombination mit den erstaunlichen Einsichten zur Universums-Formel begründet sich aus diesem brillanten Wissensfundus ein holistisches Weltbild, wie es Capra u.a. bereits angedacht haben. Das jedem Menschen innewohnende Potential emotionaler Power ist der Motor unseres Lebens. Diese Kraft schult die Intelligenz und befähigt uns, kontinuierlich Einfluss auf ein glückliches und zufriedenes eigenes Dasein sowie das unserer Mitmenschen zu nehmen.
Die Lektüre des Buches verhilft einerseits zu mehr Klarheit im Umgang mit persönlichen Problemen. Andererseits beschreibt es, wie ein eigenes gut balanciertes Wohlbefinden positive Ausstrahlung auf unsere Umgebung nimmt.
 
ISBN 3-937568-39-5, 120 Seiten, Spirit Rainbow Verlag

Das Buch ist zum Preis von EUR 12,50 erhältlich über jede Buchhandlung oder im Internet durch folgenden Link:  www.spirit-rainbow-verlag.net   

Die Entstehung des Buches wird unter Verwendung einiger Textpassagen im anschließenden Artikel erzählt:

Einsteins Traum

Frühmorgens wachte ich auf. Es begann zu dämmern und ich blickte erschreckt zur Uhr. Halb vier. Etwas war geplatzt. Der gordische Knoten in meinem Hirn hatte sich gelöst. Eine neue Formel geisterte mir durch den Kopf. Einen Teil davon erkannte ich als Albert Einsteins E=m·c², aber was bedeutete das Übrige?
Monatelang hatten sich alle meine Gedanken um eine Frage gedreht: Gibt es die "Weltformel", diese Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Spiritualität? Nach den meditativen Erkenntnissen, die ich in meinem Buch "Padmasambhava - Nirvana ... und dann?" veröffentlicht hatte, musste es doch möglich sein, eine Brücke zu schlagen zwischen diesen zum Teil verfeindeten Lagern. Inspiriert durch die weit reichenden Einsichten des alten indo-tibetischen Meisters aus dem 8. Jh. machte ich mich auf die Suche.

Über fünf Jahrzehnte hatte Albert Einstein nach der Erkenntnis seiner Relativitätstheorie verzweifelt weiter gerechnet, immer hoffend auf diesem Wege die "Weltformel" zu finden. Er scheiterte, weil er nicht in der Lage war, seine oft angefeindete Spiritualität in sein wissenschaftlich geprägtes Weltbild zu integrieren. Es bleibt seine prophetische Einsicht: "Der Buddhismus wird die religiöse Kraft sein, die die Probleme auf dieser Erde am besten zu lösen imstande ist."

Was also ist zu tun, um Wissenschaft und Glauben zu einen? Die Lösung ist eigentlich ganz banal: Man zäumt das Pferd von der anderen Seite auf! Über 90 Prozent aller Menschen haben ein spirituell geprägtes Weltbild. Und die meisten dieser Erdenbürger sind wahrlich bereit, wissenschaftliche Erkenntnisse dankbar und sinnvoll in ihr Leben zu integrieren.

Nachdem ich Padmasambhavas Meditationsstätte in der Tschiu-Gompa besucht und den heiligen Berg Kailash umrundet hatte, ging mir endlich ein Licht auf. Die Klarheit und Weite Tibets öffnete meine Sinne und den Geist für die Erkenntnis bedeutender Zusammenhänge. Der alte Spruch: "Aller guten Dinge sind drei", rückte auf in eine neue Dimension.  


   Pilgerweg zur Tschiu-Gompa am heiligen Manasarovar-See

Im Christentum wird die Dreifaltigkeit eines Schöpfergottes, des alles durchdringenden heiligen Geistes und der Menschwerdung Jesu gepredigt. Östliche Weisheiten lehren das Schöpfungsprinzip des "Swayambhu": Das Seiende entsteht Kraft der Idee, die in ihm verborgen liegt. Hinzu kam nun meine neue, ungewöhnlich dreigliedrige Formel: p·v=f·s=m·c² (Impuls mal Geschwindigkeit gleich Kraft mal Weg gleich Masse mal Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat).

Das Verbindende dieser drei Trinitäten erscheint mir wie eine Übung aus dem neuro-linguistischen Programmieren (NLP). Jeder Mensch ist vornehmlich durch eine seiner drei Wahrnehmungsebenen geprägt. Das Visuelle, das Auditive und das Begriffliche müssen je nach individueller Veranlagung unterschiedlich intensiv bedient werden, damit wir Informationen oder zu lernende Dinge auch einsehen, verstehen und aufnehmen.

In seinen Darstellungen zeigt uns das Christentum zumeist einen strahlend lichten Gottvater, dessen gedankliche Impulse mittels des heiligen Geistes alles durchdringen. Und wer in der Lage ist, diese Anregungen zu erhören, dem wird Gutes versprochen. Neben Glück und Zufriedenheit bezieht sich das oft auf die materiellen Dinge des Lebens. Reiche Ernte mehrt den Besitz und das Wohlergehen des Leibes.

Die asiatische Variante dieser Trinität - das "Swayambhu" - personifiziert den Ideen gebenden Prozess nicht und verleiht somit allem Seienden das Potenzial, schöpferisch kreativ zu sein. Die größtmögliche Öffnung dynamischer Entstehungsprozesse bietet schließlich meine dreigliedrige Erweiterung der Einsteinschen Formel um zwei Komponenten seines alten Meisters Newton.

Das Genie Albert Einstein gab uns zu verstehen, dass alles im derzeit bekannten Universum aus den mannigfaltigsten Energieformen besteht. Auch die Dinge, die sich hart und unzerbrechlich anfühlen, sind nichts anderes als pure Energie. Und nach dem Energieerhaltungsprinzip geht davon nie etwas verloren, die unterschiedlichen Erscheinungsarten transformieren sich lediglich. Vergleichbar ist dies mit den drei Aggregatzuständen: fest, flüssig bewegt und unsichtbar gasförmig.

Ideen, Impulse, die etwas in Gang setzen (Newton: E=p·v), bleiben stets unsichtbar. Ihr Ursprung liegt beim Menschen in seiner emotionalen Power. Unser Körper verfügt über unzählige Sinnes-Rezeptoren, die unablässig etwas fühlen. Aus diesen Empfindungen entstehen permanent Emotionen, die unser Geist energetisch zu beherrschen versucht. Bewusst und unbewusst, Tag und Nacht produzieren wir daher kontinuierlich gedankliche Impulse.

Wie die daraus resultierenden Schwingungen kraftvoll ihres Weges gehen (Newton: E=f·s), haben wir leider fast vollständig verlernt wahrzunehmen. Auf Kinderzeichnungen kann man zuweilen in den verwendeten Farben die Aura eines Wesens erkennen. Erwachsene haben oftmals nur noch ein dumpfes Empfinden für die eigene Ausstrahlung oder die ihrer Mitmenschen. Durch die Reizüberflutung in unserer Mediengesellschaft sind wir zu sehr abgelenkt, um Gespür für diese feinfühligen Ebenen der Kommunikation zu entwickeln.

Die materielle Energieform, das Seiende (Einstein: E=m·c²), kennen wir hingegen gut. Über ihren Besitz definieren zurzeit mehr Menschen ihr Wohlergehen als über die geistige Freiheit. Andererseits waren Reichtümer noch nie ein Garant für eine glückliche und zufriedene Existenz. Die ungleiche Verteilung materieller Mittel hat fortwährend bis in die Gegenwart zu erbitterten Machtkämpfen und verheerenden Kriegen geführt.

Meine "Universums-Formel", die dreiteilige Energie-Gleichung p·v=f·s=m·c², zeigt also eine einfache Möglichkeit auf, spirituelle Schöpfungsprinzipien wissenschaftlich umzusetzen. Und sie berücksichtigt zudem, dass kreative Prozesse auch reversibel sind. Mathematische Gleichungen lassen sich beliebig umdrehen. Alles, was wird, vergeht wieder. Das gilt übrigens genauso für Formeln!

Daher ist Albert Einsteins Wunsch, die eine, einzige "Weltformel" zu finden, unter den jetzigen Bedingungen in diesem Universum nicht realisierbar. Seit dem Urknall gibt es in dem physikalischen System, in dem wir organisch recht gut leben, eine messbare Größe, über die wir nicht hinauskommen. Die Lichtgeschwindigkeit setzt uns eindeutige Grenzen. Die "Big-Bang"-Explosion definierte für unser Universum das maximale Bewegungs-Potenzial möglicher Energieformen.

Geschwindigkeit bedeutet - wissenschaftlich betrachtet - das Verhältnis von zurückgelegter Strecke zur Dauer dieses Prozesses. Wir befinden uns hier also in einer Verknüpfung, die auf Raum und Zeit wirkt. Dieses Phänomen hat Albert Einstein als Erster konsequent durchdacht und daraus bahnbrechende Schlüsse zur Relativität unserer Wahrnehmungen gezogen.



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Verborgen blieb ihm die Bedeutung der Potenz der Lichtgeschwindigkeit in seiner Gleichung E=m·c². Dieses winzige Quadratzeichen am Ende ist der Schlüssel zur materiellen Manifestation alles Seienden im Universum. Energien transformieren sich genau dann in für uns wahrnehmbare Dinge, wenn sich deren Schwingungen in maximaler Geschwindigkeit potenzieren. Wie das funktioniert, kennen wir vom Effekt der Resonanz.

Gleichlaufende Schwingungen können sich derart überlagern, dass sie ihre Kraft um ein vielfaches verstärken. So lassen sich eine Reihe von Phänomenen erklären, die die Chaos-Forschung in letzter Zeit herausgefunden hat. Der Flügelschlag eines Schmetterlings verursacht mit seiner winzig erscheinenden Luftdruckwelle unter Umständen die Entstehung eines todbringenden Wirbelsturms.

Dieses Beispiel zeigt uns zudem, welche Folgen unsere emotionale Power haben kann und oft auch hat. Unser ganzer Körper produziert permanent - aktiv und reaktiv - Signale und Anregungen, die in die Umgebung ausstrahlen. Da Energie nie verloren geht, kann die gesendete Information irgendwo und irgendwann, nach den Gesetzen von Raum und Zeit, auf Resonanz stoßen und etwas bewirken. Im gleichen Maße sind unsere Rezeptoren ständig empfangsbereit.

Hätte Albert Einstein diese Verknüpfungen gekannt, wäre seine oft zitierte Frage obsolet gewesen: "Wie kommt es, dass mich alle Menschen mögen, aber keiner versteht?" Sein Charisma, die Ausstrahlung seiner emotionalen Power, verströmte mehr vertrauensfördernde Kraft, als es die nackten Formeln vermochten. Die meisten Mitmenschen glaubten ihm einfach die Dinge, die er sagte, statt sie rational zu durchdenken.

Glaube macht stark und kann Berge versetzen. Im Wissen um die kreative Einflussnahme jedes einzelnen Individuums auf seine Umgebung durch das Potenzial emotionaler Power liegt die Kraft, gemeinsam etwas zu verändern. Gedankliche Impulse, die in Gruppenmeditationen oder beim Beten harmonisiert werden, können ein kollektives Bewusstsein wachsen lassen, das zum Beispiel den friedlichen Umsturz in der DDR ermöglichte!

Auch Einsteins Idee von einer "Weltformel" hat zu Beginn dieses Millenniums weite Kreise gezogen. Seine Anregungen und die daraus resultierenden emotionalen Impulse kulminieren nun 100 Jahre nach der Entdeckung der Relativitätstheorie im so genannten Einsteinjahr 2005. Endlich ist die Zeit reif für den Brückenschlag zwischen Spiritualität und Wissenschaft.

Meine spirituell inspirierte Formel p·v=f·s=m·c² ist eine mathematisch logische Gleichung, die studierte Physiker nie aufgestellt hätten. Warum traut sich die Forschung nicht an diese Sicht energetischer Transformation heran? Hatte nicht Albert Einstein zur Erlangung einfacher Theorien "eine freie Erfindung des menschlichen Geistes" eingefordert? "Der Physiker darf sich nicht begnügen mit der bloßen Betrachtung, sondern muss vordringen zur spekulativen Methode, welche die Existenzform sucht."

Eine wachsende Zahl namhafter Wissenschaftler vieler Fakultäten erklärt sich nun bereit, ihre Erkenntnisse mit dem Gedankengut abzustimmen, das ein Großteil der Menschheit einfach glaubt. Verbindendes suchen statt zu spalten, wird zum Ziel einer Reihe von Meetings zwischen Forschern und spirituellen Führern. Nach meinem Aufenthalt in Tibet kam der von Tarab Tulku initiierte "Unity in Duality"-Kongress im Oktober 2002 in München genau zur rechten Zeit, um mir die neuen Gemeinsamkeiten aufzuzeigen.

Auf dieser Tagung konnte ich meine "Universums-Formel" mit einigen der Referenten diskutieren. Rupert Sheldrake riet mir schließlich, meine Gedanken zu publizieren. Und nachdem mir der Dalai Lama ein halbes Jahr später persönlich die tibetische Sichtweise energetischer Transformationen erklärt hatte, ging ich zu Werke. Ich hätte nicht im Traum daran gedacht, ein weiteres Buch zu schreiben, hätte ich nicht wieder so einen Traum gehabt:

    Albert Einsteins Traum von der "Weltformel". 


   ©2009 Holger Herrmann

 
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